Editorial

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Willkommen. Du befindest dich auf der Website der Grünalternativen Jugend Wien zu der aktuellen Broschüre "Don't Panik", die du über den Link rechts downloaden kannst. Alle Texte aus der Broschüre sind hier online gestellt worden und können kommentiert werden. Mit der Broschüre werden einige Themen behandelt, die uns wichtig erscheinen - es gibt aber auch jede Menge Möglichkeiten, sich einzubringen. Es gibt regelmäßig Treffen zu der Broschüre, eine Release-Party und weitere Veranstaltungen.

Sexismus im Alltag

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Mit einem kritischen Blick im Alltag wirst du bemerken, dass Sexismus viel öfter vorkommt, als du es vielleicht für möglich gehalten hast. Wahrscheinlich hast du gar nicht so wenige der Situationen, die wir hier ausgewählt haben, schon einmal selbst erlebt.

Deutsche Sprache – Männersprache?

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In den letzten Jahren stoßen Leser*innen immer häufiger auf das sogenannte Binnen-I. So ist in dieser Broschüre nicht von "den Lesern" die Rede, sondern von LeserInnen, Leser_innen oder Leser*innen. Gleichzeitig hört mensch zunehmend Beschwerden über diese Schreibweise: Sie wäre zu umständlich, schwer verständlich und/oder grammatikalisch nicht richtig. Von Zeit zu Zeit ertönen auch Stimmen, die es lächerlich finden, dass nach Jahrzehnten der Frauenrechtsbewegung dies das Resultat sein soll? Ein I? Selbstverständlich dürfen feministische Forderungen nicht beim Binnen-I stehen bleiben.

Ein echter Kerl?

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Wie ist das mit dem männlich Sein?

Wir leben in einer Welt, in der Menschen in Männer und Frauen eingeteilt werden, die unterschiedliche Anforderungen erfüllen sollen. Männlich Sein bedeutet etwa stark sein, nicht weinen dürfen, nicht emotional sein, Computer spielen, Fußball schauen, sich für Autos interessieren, die Kontrolle besitzen oder sich durchsetzen können. Alles, was nicht dieser Vorstellung entspricht, wird als weiblich oder weich aufgefasst. Das ist zumindest das, was wir alle von Kindheit an lernen.

Eine von Fünf!

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Jede Frau wird schon im Kindesalter von ihrer Familie, Medien, usw. immer wieder darauf hingewiesen, dass sie nicht allein auf die Straße und nicht zu weit weg vom Haus gehen soll.

Fight Homophobia!

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Noch immer werden homosexuelle Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, sei es im Alltag, im Beruf oder in der Familie. Gesellschaftliche Normen - allen voran die Heteronormativität - geben uns vor, wie wir zu leben und zu lieben haben. Der Begriff Heteronormativität beschreibt eine Weltanschauung, die Heterosexualität als normal betrachtet und Homosexualität als Abweichung davon. Dadurch kommt es zu gesellschaftlicher Ausgrenzung, Diskriminierung, Nichtwahrnehmung bis hin zu Gewalt gegen Menschen, die selbst bestimmen wollen, wen sie wie lieben.

Rassismus?!

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Rassistische Parolen in der Politik sind nichts Neues. Wenn die FPÖ „Pummerin statt Muezzin“ plakatieren lässt und die Innenministerin von "kriminellen Ostbanden“ spricht, leuchten alle antirassistischen Warnlampen. Aber: Neu sind diese Sprüche nicht, auf Stammtischen, in Zeitungen und im Parlament sind Rassismen schon lange gegenwärtig. Wieso? Weil es einfacher ist, zu behaupten, „Andere“ wären Schuld, wenn etwas in einer Gesellschaft nicht funktioniert.

Interview mit ZARA

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Interview mit dem Verein für Zivilcourage und Anti-Rassimus Arbeit

Was ist und macht ZARA?

ZARA gibt es seit 2000 und besteht einerseits aus einer Beratungsstelle für Zeug*innen und Opfer von Rassismus, bei der sich jede*r melden kann. Die Fälle werden von uns dokumentiert und – wo möglich – weitere Schritte gesetzt.

Schubhaft abschaffen!

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Mahmoods Geschichte

Mahmood (Name geändert, Anmerkung der Verfasser*innen) kommt 2002 aus Pakistan nach Österreich. Er sucht um Asyl an. 2008 endet sein Verfahren negativ. Über Mahmood wird die Schubhaft verhängt – eine "Verwaltungsmaßnahme zur Sicherung der Abschiebung", wie es im Gesetz heißt. 35 lange Tage wird Mahmood eingesperrt sein. Davon 32 Tage im Hungerstreik. 

Know Your Rights!

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Tipps zum Umgang mit Polizei und Securities

Sonntagnachmittag im Skatepark, beim Fortgehen, Kontrollen in der U-Bahn – wir alle kennen Situationen, in denen Polizei und Securities auf einmal unsere Ausweise sehen wollen, darauf bestehen, in unsere Taschen zu schauen, oder uns allgemein so schlecht behandeln, als wären wir gerade aus dem Knast ausgebrochen.

Rassismus an der Wand

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Ob im Schulklo, in der U-Bahn, auf dem Haus nebenan, am Arbeitsplatz, im Bus, im Stiegenhaus oder auf der Haustüre; ob gegen Person gerichtet oder gegen eine Gruppe. Ob durch Spraydose, Filz-Marker, Kreide oder Sticker angebracht –rassistische und antisemitische Graffiti sind überall.

Legalize Heroin!

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Der*die eine oder andere Leser*in mag diese Forderung auf den ersten Blick als Provokation empfinden. Doch beim Thema Drogen und Drogenpolitik lohnt sich ein zweiter Blick nicht nur – dieser ist dringend erforderlich!

Freie Bildung für Alle!

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Jeden Morgen wieder: Wir alle kennen dieses qualvolle und schmerzliche Geräusch des Weckers, der immer dann zu läuten scheint, wenn es gerade am bequemsten im Bett ist. Doch die Schulpflicht ruft.

Natürlich mag die Schule kein Gefängnis sein – zumindest nicht im herkömmlichen Sinn. Trotzdem kann sich Schule oft so anfühlen. Die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, wie Lesen, Schreiben und Rechnen, zählen nicht zu den einzigen Aufgaben der Schule, sondern auch die Vermittlung gesellschaftlicher Normen, also wie wir uns wo zu verhalten haben.

Reichtumsverteilung…

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…und Unternehmensgewinne in Österreich.

Nimm dein Flaggerl für dein Gaggerl!

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Warum wir Volk & Nation nicht mögen.

Über „Volk“, „Nation“, das Verhältnis zwischen beiden Begriffen und ihren Bezug zum Staat ist schon viel geschrieben worden – in diesem Text ist uns vor allem ein Punkt wichtig: Was ist so gefährlich am „Wir Österreicher und Österreicherinnen“ und am Gerede von „unserem Land“? Anders formuliert: Warum machen wir anti-nationale Politik?

Antisemitismus

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Antisemitismus beschreibt die Verfolgung und Diskriminierung von Juden und Jüdinnen. Diese hat im 2. Weltkrieg durch die Ermordung von sechs Millionen Juden und Jüdinnen ihren Höhepunkt erreicht. Aber auch vor und nach der Nazi-Zeit war und ist Antisemitismus weit verbreitet, und zwar in allen Teilen der Gesellschaft.

Warum die FPÖ rechtsextrem ist…

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In den Medien und in der öffentlichen Diskussion hören wir immer wieder – auch im Zusammenhang mit der FPÖ – Begriffe wie „rechtspopulistisch“, „rechtsradikal“ oder „rechtsextrem“. Meistens wild durcheinander gemischt, sodass niemand eigentlich wirklich weiß, was das nun alles eigentlich bedeutet.

Was ist Rechtsextremismus?